Sonos Play:5 – Der große Bruder mit dem fettesten Klang im Test

Sonos Play:5

579,00
Sonos Play:5
89.6

Einrichtung

8/10

    Bedienung

    10/10

      Design

      9/10

        Musikdienste

        10/10

          Klang

          9/10

            Pros

            • sehr guter Klang
            • Auswahl an vielen Musikdiensten (+3.5mm Klinkenkabel)
            • Stereopaar optional möglich (kein Delay)
            • Bedienung über die kapazitiven Tasten an der Oberseite
            • TruePlay Raumklangeinstellung

            Cons

            • groß und schwer
            • teuer
            • Audible fehlt

            Nach den kleineren Play:1 und Play:3 von Sonos, sind nun auch die größten und schwersten Smartboxen des Herstellers dran. Im Vergleich zu den anderen Lautsprechern, machen diese hier doch einiges anders. Was genau das ist, könnt ihr in diesem Test lesen. Wie auch schon zum Test vom Play:3 geschrieben, werde ich hier nicht alles detailliert aufzeigen. Wer mehr wissen möchte, schaut sich die Tests der anderen Lautsprecher an. 

            Lieferumfang 

            Sonos Play:5 mit dem entsprechenden Stromkabel

            Ich glaube, ich fange langsam an mich zu wiederholen, aber auch hier ist der Lieferumfang wirklich sehr spartanisch. Sonos Play:5 und Stromkabel sowie Ethernet Kabel und ein bisschen Klopapier. Mehr braucht man nicht, denn der Rest geschieht bekanntermaßen über die App. 

            Einrichtung, Musikangebot und Bedienung 

            Zur Einrichtung möchte ich hier nicht mehr viel schreiben. Es ist ähnlich, wie mit dem Play:1 und auch Play:3. Interessanter wird es mit dem Thema Musikangebot und Bedienung, denn das sind Dinge, die sich schon in einigen Belangen im Vergleich zu den kleineren Lautsprechern unterscheiden. 

            Man kann das Gerät horizontal und vertikal aufstellen

            Beim Musikangebot geht es nun nicht um das, was die Sonos App bietet, sondern, was hardwareseitig anders ist. Ja, hier ist man nicht komplett in dem Sonos Kosmos gefangen. Man bietet nämlich einen 3,5mm Klinkenanschluss. Bluetooth Adapter oder aber auch CD- oder Kassettenspieler können daran angeschlossen werden. Und das Beste ist, dass man das dann auch an die anderen Boxen, also Play:1 und Play:3, streamen kann. Somit bietet sich also der Play:5 als Heimzentrale für die anderen Lautsprecher mit an. 

            Das Gerätekabel ist direkt für den Play:5 gebaut und versinkt elegant

            Auch bei der Bedienung unterscheidet sich der Play:5 von den anderen. Anstatt richtige Tasten, sind diese hier kapazitive Touchbuttons. Damit man weiß, ob man nun die Tasten gedrückt hat oder nicht, ertönt ein „pling“ Ton bei Druck. Die Smartspeaker haben auch noch eine Besonderheit, und zwar einen Lagesensor. Je nachdem, wie rum man sie hinstellt, ist lauter immer rechts beziehungsweise oben. Als Besonderheit kann man auch durch ein Wischen oben den Titel wechseln. Rechtswisch, nächster Titel, Linkswisch, vorheriger Titel. Somit ist man nicht an das Smartphone gebunden. Das klappt auch, wenn man das Gerät auf die Seite stellt. Denn auch dann passen sich die Tasten der Lage nach an. Das ist wirklich der größte Vorteil gegenüber den beiden kleineren Modellen. Ich wünsche mir sowas auch für die nächsten Versionen vom Play:1 und Play:3. Vielleicht kommt es noch, vielleicht auch nicht. Wir werden es sehen. 

            Der Klang 

            Wow, das hat mich wirklich umgehauen. Mit den 6 Lautsprechern eingebaut in das doch recht kompakte Gehäuse, kann man richtig viel Krach machen. Aber es geht nicht nur um Krach, denn auch die Qualität stimmt. Wer also viel Platz und auch einiges an Geld hat, kann hier eigentlich kaum was falsch machen. Voluminöser Klang, raumfüllend, gute Menge an Bass, Mitten und Höhen, sehr ausgewogen und angenehm. Vielleicht nicht die richtige Wahl für jemanden, der nicht so viel Bass mag. Denn, wie so oft bei modernen Geräten, sind auch die Play:5 stark auf Bass getrimmt. Man kann zwar noch etwas nachregulieren, aber es macht es trotzdem nicht unbedingt „besser.“ Der Bassliebhaber wird jedoch richtig viel Spaß haben. 

            Sogar im Sonos Logo sind kleine Löcher, die den Klang verbessern sollen

            Wie bei jedem Test hier muss ich anmerken, dass der Klang eine sehr subjektive Angelegenheit ist. Wer den richtig tollen Klang haben möchte, der bekommt für das gleiche Geld wesentlich bessere Kompaktanlagen. Mag sein, aber Sonos hat den Vorteil, dass es einfach und kompakt ist. Da kann keine Musikanlage mithalten, denn die nehmen noch wesentlich mehr Platz weg. 

            Fazit 

            Nachdem ich von den Sonos Play:3 enttäuscht wurde, muss ich hier das Gegenteil behaupten. Wer etwas mehr Platz hat, und dieser Platz auch etwas an Gewicht aushalten kann, dem kann ich die Play:5 nur ans Herz legen. Mit um die 500€ ist man allerdings eher auf der teureren Seite. Nichtsdestotrotz macht der Klang Spaß; wer mehr will, sollte jedoch zu einer Kompaktanlage greifen. Sonos ist halt eine einfache Lösung, die viele Musikdienste unterstützt. Das hat, Stand jetzt, noch niemand nachmachen können. Besonders gut gefällt mir die geänderte Bedienung. Man muss nicht immer sein Smartphone rausholen, um den Titel zu wechseln. Auch der Klinkenanschluss wertet diesen Lautsprecher massiv auf. Ich persönlich hoffe, dass wir diese Vorzüge in den nächsten Play:1 und 3 sehen werden. 

            Hinweis: Dieser Lautsprecher wurde mir freundlicherweise von Sonos für den Testzeitraum zur Verfügung gestellt. Trotzdem ist alles, was hier steht, meine Meinung. Weder hat jemand von Sonos den Test bezahlt, noch hat Sonos diesen Test vor Veröffentlichung gegengelesen. Wenn jemand mehr über diesen Lautsprecher wissen möchte, geht am besten auf die Seite von Sonos. 

             

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