VW I.D. Crozz – das Auto der Zukunft?

Neulich war ich bei VW in Wolfsburg und durfte mir den VW I.D. Crozz anschauen – eine Elektroauto Studie die höchstwahrscheinlich nicht genau so auf den Markt kommt. Dennoch finde ich, dass einige interessante Sachen verbaut wurden.

VW stellt mit der I.D. Linie eine Reihe Elektroautos vor, die an den Erfolg an Golf und co anknüpfen soll. Allerdings natürlich in elektrisch und autonom fahrend. Typisch ist auch das moderne aber irgendwie auch verspielte Design. So soll auch der VW I.D. Buzz eine elektrische Neuinterpretation des alten VW Bus (Bulli) sein.

Selbstfahrend, sprachsteuerbar und vernetzt. Und dazu noch ziemlich viel Platz im Innern. Der I.D. Crozz macht meiner Meinung nach viel richtig und könnte wenn er auf den Markt kommt (geplant 2020), durchaus auf starkes Interesse stoßen. Mir gefällt vor allem das oben erwähnte Design, die durchgängige Lichtleiste vorne und hinten und die blau leuchtenden Radar Sensoren auf dem Dach. Natürlich ist noch nicht klar ob das dann genau so in Serie kommen wird, dennoch spannend.

Ich selbst konnte die Woche mit dem e-Golf ein paar Runden drehen und muss sagen: Elektromobilität ist super. So leise und gefühlt so sauber. Bei langen Fahrten muss man mehr planen aber vom Prinzip: es spricht meiner Meinung nach grundsätzlich nichts dagegen.

Außenspiegel? Nein – nur Kameras befinden sich dort

 

Was fehlt mir beim I.D. Crozz?

Der Wow-Faktor. Ein Elektroauto sollte mich vom Hocker hauen. Noch nie hatte man so viele Möglichkeiten durch Vernetztheit und co. Sprachsteuerungen und so weiter gibt es alles schon. Richtig neu ist das definitiv nicht. Der Kollege von Mobilegeeks schlug vor die gesammelten Daten (ja, es werden Daten gesammelt) öffentlich zugänglich zu machen das man da zum Beispiel Erdbeben Frühwarnsysteme daraus machen kann und ähnliches. Bisher wirkt das Konzept auf mich eher etwas, okey wir wollen jetzt nachziehen, anstatt wir wollen etwas neues erschaffen. Im Moment ist das Interesse in der Bevölkerung riesig, da sollte man schon auch überlegen wie kann ich Dinge die ich daheim angefangen habe im Auto weitermachen. Zum Beispiel würde eine Sprachassistenz meiner Meinung nach viel mehr Sinn machen, wenn diese wüsste was ich gerade mit meinem beispielsweise Amazon Echo besprochen habe.

Stelle ich mir in etwa so vor:

„Alexa – wie lange brauche ich von hier bis nach Ulm?“

Haus verlassen, zum Auto gehen, das Auto fragt direkt:

„Soll ich dich nach Ulm navigieren/fahren?“

So etwas wäre eben Klasse. Nicht auf eigene Dienste setzen, sondern andere Dienste besser integrieren. Ein VW Navi wird wahrscheinlich immer hinter Google maps sein von den Verkehrsinfos. Liegt einfach daran, dass Google mehr Daten hat. Wenn man das akzeptiert und anderen Herstellern ihre persönlichen Bereiche gibt, dann denke ich könnte man viel verändern und bewirken.

 

Doch vielleicht seht ihr das ja ganz anders?

Johannes

Johannes

Aktuell bin ich Student der technischen Kybernetik. Ich finde alle Technik toll, besonders wenn sie was mit humanoiden Robotern zu tun hat. Besonders interessiert bin ich an Smartwatches. Wenn ich nicht gerade blogge oder studiere bin ich häufig auch am programmieren - natürlich nur für Android!
Johannes

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  • Dsniel

    Hi. Die deutschen Hersteller müssen vollsrrom und nicht vollgas geben was die E Autos angeht. Leider fehlen uns viele Fachkräfte im Land. Die Maschinenbauer vefürchten einen Machtverlust.Der E Golf ist gut aber zu teuer eingepreist. Trotz Prämie 40.000 Euro. Das ganze erinnert an den Niedergang von Grundig, AEG und Triumph Adler. Jetzt sind kluge Köpfe gefragt. Sonst sind wir deutschen schnell zweite Klasse. The Winner is Musk. Er hat aus Notebook Akkus das geschaffen was alle vor uns Verstecken wollten. Viele Menschen sind an Lungenerkrankungen gestorben und Merkel fördert den Diesel mit Steuererleichterungen. Dem Bürger ist alles egal hauptsache gespart. Soll def Nachbar doch am Dieselabgas verrecken. Armes Deutschland. China macht derzeit mit der E quote vieles richtig.
    Lg daniel