[IFA 18] Google Home Max – Das verleiht ihm seine Googliness

Am Freitag hatte ich im Rahmen der IFA einen Roundtable-Talk bei Google mit dem Produktmanager des Google Home Max – Mark Spates. Er kam extra aus San Francisco eingeflogen und hat die Job Bezeichnung “Product Lead – Smart Speaker” bei Google. Was er alles noch zum Google Home Max erzählen konnte, erfahrt ihr hier im Artikel.

Links im Bild: Mark Spates (Google)

Bei jedem Produkt versucht Google der Hardware bzw. dem Geräte eine gewisse Besonderheit und ein Alleinstellungsmerkmal mit zu geben. Mark nannte das die “Googliness”. Also den speziellen Google-Charme.

Man hat bei Google nachgeforscht, welches Einsatzgebiet smarte Lautsprecher vor allem haben. Das Ergebnis zeigte, dass der Fokus dabei vor allem auf dem Musik hören und konsumieren liegt.

Die Herausforderung war nun für Google aus relativ wenig Platz in der Hardware selber einen relativ ‘großen’ und auch variablen Klang zu bekommen. Also einfach den besten Klang für den jeweiligen Raum in dem das Gerät steht.

Hier kommt das Feature namens Google Smart Sound zum Einsatz. Dabei hat sich das Produkt-Team des Google Home Max am Google Pixel ein Beispiel genommen und zwar konkret an der Kamera.

Hardwaretechnisch ist die Kamera der Pixel Geräte nichts besonderes und wie bei anderen Herstellern auch bezüglich Blende, Auflösung und so weiter limitiert. Besonders gut wird die Kamera beim Pixel durch die Software-Features wie HDR+ und ähnlichem.

Genau das hat man nun auch beim Home Max auch versucht. Der Sound ist durch die Hardware und den Klangkörper limitiert. Mit Hilfe der Software holt Google aber auch  hier deutlich mehr raus.

Smart Sound macht hier genau zwei Dinge. Zum einen kann sich der Google Home Max mit Smart Sound im Raum orientieren und erkennen ob er auf dem Boden steht, an einer Wand hängt oder in der Ecke aufgestellt ist. Das wird über Vibrationen und das Echo der Gegenstände und Hindernisse im Umfeld errechnet. Entsprechend optimiert Google den Ausgabesound.

Zusätzlich verbessert Smart Sound auch die wiedergegebene Musik. Der Home Max weiß nämlich welches Lied er spielt, welches Genre und so weiter. So kann der Google Home Max bestimmt Teile und Sound hervorheben um den Klang attraktiver zu machen.

Momentan ist der Lautsprecher aber nicht als Soundbar oder Lautsprecher für den TV gedacht. Zwar kann man einen Fernseher über ein 3,5 mm Klinkekabel anschließen, mehr aber auch nicht. Eine Verknüpfung mit einem Chromecast (Video über Chromecast und Audio über den Home Max) geht momentan NOCH nicht. So zumindest die Aussage von Mark Spates.

Für die Musikwiedergabe lassen sich übrigens auch zwei Google Home Max in ein Stereo-Paar koppeln. Das funktioniert über die Google Home App und die beiden Geräte tauchen dann dort als eine Art Gruppe auf.

Alles in allem also doch ziemlich spannend, was hinter einem so simpel und schlicht wirkenden alles an technischen Finessen und auch Gedankenspielen steckt. An dieser Stelle auch nochmal danke an Google, die das Gespräch mit Mark im Rahmen der IFA möglich gemacht haben.

Sebastian

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones und Tablets faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Hauptberuflich arbeite ich bei einem IT Beratungshaus als Account Manager.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.