Jaybird Run – Die besten kabellosen Bluetooth-Kopfhörer im Test

Zur Zeit kommen meine absoluten Lieblingskopfhörer aus dem Hause Jaybird. Seit einigen Wochen habe ich nun die Jaybird Run im Einsatz und bin begeistert. Wieso, weshalb, warum erfahrt ihr hier, im Testbericht.

Mittlerweile haben wir schon einige Kopfhörer für den Blog getestet. Neulich waren erst die Libratone Q Adapt Wireless an der Reihe. Nun aus einer ganz anderen Kategorie die Jaybird Run.

Die Jaybird Run sind komplett kabellose Bluetooth In-Ear-Kopfhörer die vom Hersteller vor allem für den Einsatz beim Sport gedacht sind. Für mich sind sie momentan vor allem die besseren Apple AirPods, gerade weil sie auch noch für den Sport geeignet sind.

Das Zubehör ist bei den Jaybird Run wieder einmal sehr umfangreich, vor allem auch um bei jeder Ohrform den perfekten Halt zu garantieren. Geliefert werden die beiden Kopfhörer mit einem schicken Case. Dieses dient gleichzeitig auch als Ladestation und Powerbank für die Kopfhörer. Weiterhin gibt es ein microUSB Ladekabel, acht Ohrstöpsel und acht Ohrpassstücke. Die Ohrstöpsel sind für den In-Ear-Part um den Gehörgang abzudichten und die Ohrpassstücke dienen vor allem zum Halt in der Ohrmuschel. Eine einheitliche Namensgebung gibt es hier glaube ich nicht wirklich. Ich habe einfach mal die von Jaybird selber übernommen.

Transportcase verlängert Akkulaufzeit der Jaybird Run

Die Akkulaufzeit der Jaybird Run beträgt circa 4 Stunden und das kommt im Alltag auch ganz gut hin. Zu bemerken ist, dass der rechte Kopfhörer etwas schneller leer geht als der linke. Das liegt daran, dass der rechte Kopfhörer der ‘Hauptkopfhörer’ der auch mit dem Smartphone verbunden wird. Der linke Hörer wird nur indirekt über den rechten Kopfhörer verbunden. Das ist meiner Meinung nach etwas ungeschickt gelöst…

Im mitgelieferten Case ist allerdings auch ein Akku verbaut, welcher die Jaybird Run mindestens zweimal komplett auflädt. Außerdem gibt es eine Art QuickCharge am Anfang. In den ersten 5 Minuten geht die Akkuladung der Kopfhörer auf bis zu 25 % hoch und man kann wieder für circa eine Stunde Musik hören.

Cool ist außerdem die Funktionalität des Ladecases, welche zugegebenermaßen sehr an die AirPods erinnert. Legt man die Kopfhörer zum Laden ins Case wechseln diese in den Standby und sind nicht mehr mit dem Smartphone verbunden. Sobald man das Case wieder öffnet sind beide Ohrhörer direkt wieder mit dem gepairten Smartphone verbunden.

Ihrem Namen machen die Jaybird Run alle Ehre. Die meiste Zeit und auch am liebsten benutze ich die kabellosen Bluetooth Kopfhörer beim Joggen oder im Fitnesstudio. Egal wie viel ich mich bewege, über welche Wurzel ich im Wald hüpfe oder wie schnell ich auf dem Laufband wetze. Die Jaybird Run sitzen bei mir bombenfest. Und dabei sind sie gar nicht unangenehm. Nach ein paar Minuten vergisst man fast komplett, dass man Kopfhörer im Ohr hat.

Jaybird Run Sound deutlich besser als bei den AirPods

Ebenfalls sehr angenehm überrascht war ich vom Sound der Kopfhörer. Ein Kollege von mir, ein überzeugter Nutzer der AirPods, war ebenfalls sehr angetan vom Klang der Run. Klar, durch die Versiegelung des Ohrkanals kann ein deutlich besserer Klang erzeugt werden und vor allem Nebengeräusche verschwinden nahezu komplett. Klar kommen die Jaybird Run nicht an den Klang von Highend Over-Ear Kopfhörern ran. Für mich sind sie aber der momentan beste Mix aus Portabilität und gutem Klang.

(Zum YouTube Video)

Ein weiterer Grund warum sich die Jaybird’s besonders gut für den Sport eignen, ist der Schutz vor Wasser und Schweiß durch eine spezielle Beschichtung. Duschen und Baden sollte man damit zwar nicht, aber für den Sport oder extrem heißes Wetter und Sonnenschein sind sie problemlos geeignet.

Sehr gut gefällt mir auch immer noch die Jaybird MySound App. Das habe ich auch schon im Test der Jaybird Freedom Anfang letzten Jahres angemerkt.

Über die App lässt sich der Klang der Kopfhörer nach belieben verändern und man kann auch die Konfiguration der Tastenbelegung bearbeiten. Standardmäßig liegt auf dem linken Kopfhörer die Funktion für den Google Assistant und auf dem rechten Kopfhörer der Play/Pause-Button.

Alternativ kann man aber auch die Lautstärke-Regelung auf die Knöpfe der Kopfhörer legen. Links geht es dann leiser und rechts lauter. Mit gefällt die zweite Option deutlich besser.

Fazit

Für mich sind die Jaybird Run momentan die besten Kopfhörer dieser Klasse. Sie sitzen gut, sind schön kompakt und nicht klobig, haben eine vernünftige Akkulaufzeit und einen soliden Klang.

Den einzigen Kritikpunkt den ich für mich finden konnte ist der Anschaffungspreis. Mit einer UVP von 199 € und einem tatsächlichen Preis der momentan nicht viel drunter liegt, sind die Jaybird Run meiner Meinung nach nicht gerade billig. Obwohl das beinahe auf das gesamte Sortiment in diesem Bereich zutrifft. Sind die Bluetooth-Kophörer untereinander mit einem Kabel verbunden liegt man preistechnisch gleich in einer ganz anderen Klasse. Hier muss man eben wissen ob einem ‘True Wireless’ diesen Aufpreis wert ist. Im Fall der Jaybird Run macht man auf jeden Fall nichts falsch.

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